Der Coach als dauerhafter Karrierebegleiter - Zeit für Entwicklung

Nun ist das Jahr bereits zwei Monate alt. Die Zeit rennt. Geht Ihnen das auch so? Schnell ist man wieder in der Tretmühle und tut viel doch oft schaffen wir nur wenig. Mir ist in diesem Zusammenhang Anfang des Jahres ein Artikel in der FAZ aufgefallen. "Nicht ohne meinen Coach" lautete der Titel. Es erinnerte mich unweigerlich an das Buch, das ich vor vielen Jahren las "Nicht ohne meine Tochter", nicht nur eine bewegende Familiengeschichte sondern vor allem auch gesellschaftlich augenöffnend. Der Titel in der FAZ holte die mit diesem Buch verbundene Emotion allein mit der Titelwahl wieder ans Licht. 

Und schon entstand ein Bild von einem Mensch, der sein Berufsleben nur meistern will, mit seinem Coach an seiner Seite, also ein Bild mit einer engen Beziehung zwischen Coach und Coachee. Das ist interessant, denn in der Tat entfaltet eine Coach-Coachee-Beziehung nur das ganze Potenzial, wenn absolutes Vertrauen und Zutrauen zwischen beiden besteht, wenn der Coachee sich mit allen Sorgen, Gedanken und Bedenken an seinen Coach wenden kann und das ohne zu befürchten, verurteilt zu werden.

Doch um was ging es eigentlich in diesem Artikel und was hat es mit der rennenden Zeit zu tun?

Der Artikel spricht davon, dass es immer üblicher wird, sich über einen Coach Unterstützung außerhalb des Arbeitgebers zu holen. Warum? Weil viele immer öfter feststellen, dass sie dadurch wertvolle neue Impulse erhalten. Impulse, neue Ideen, Einsichten, Eingebungen, neue Blickwinkel. Darum geht es doch. Wir möchten uns weiter entwickeln und wir möchten erfolgreich sein und Wertschätzung erfahren.

Wenn ich diesen Artikel lese denke ich oft an meine Eltern. Mein Vater ein erfolgreicher Landes-CEO eines familiengeführten Konzerns, meine Mutter erfolgreiche Familienmanagerin. Oft hat meine Mutter mir erzählt, dass mein Vater wenig aus seiner Bürowelt zu Hause erzählte. Wir glaubten, dass es nicht "seine Art" war. Doch inzwischen bin ich überzeugt, dass es ein anderer Grund war. Ich bin inzwischen selbst in der Situation, spätestens seit ich mich selbständig gemacht habe, dass ich anstehende Entscheidungen, Herausforderungen oder Schwierigkeiten nicht mit meinem Mann diskutiere, sondern mit Außenstehenden, mit Menschen, die nicht emotional involviert sind, die sozusagen einen klareren Blick auf die Themen haben.

Das hilft ungemein und da sehe ich den absoluten Mehrwert eines Coachs. Wir brauchen Menschen an unserer Seite, denen wir vertrauen können und die gleichzeitig emotional distanziert sind, also keine persönlich verbundenen Sorgen einbringen, die Entscheidungen vernebeln können. Viel wichtiger noch ist aber, dass wir in der schnelllebigen Zeit und bei der zunehmenden Geschwindigkeit durch die Digitalisierung in die eigene Zeit und die eigene Entwicklung investieren. Sich Zeit zu nehmen, über sich selbst zu reflektieren, neue Handlungsoptionen zu entwickeln und vielfältige Möglichkeiten zu entdecken, das lässt uns wachsen. Das bringt uns vorwärts. 

Haben Sie das Gefühl, stehen zu bleiben, nicht so weiter zu kommen, wie Sie sich das vorstellen? Investieren Sie in sich, nehmen Sie sich Zeit für Ihre persönliche Entwicklung. Stiften Sie sich Zufriedenheit und Genugtuung. Das gibt Ihnen Elan und Motivation, ganz neue Perspektiven einzunehmen, klare Ziele zu stecken und zu verfolgen. Sie haben alle Möglichkeiten in der Hand. Um „Nike“ zu zitieren: Just Do It!


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